Der Besuch der alten Dame . . .

Simon Latch arbeitet als Anwalt in einer Kleinstadt in Virginia und steht vor einigen Herausforderungen – sowohl beruflich als auch privat. Seine Kanzlei läuft nicht wie erhofft, und auch in seinem persönlichen Leben muss er einige Hürden meistern. Als eine verwitwete ältere Dame ihn bittet, ein Testament aufzusetzen, eröffnet sich für ihn eine unerwartete Chance: Ihr verstorbener Mann hat heimlich ein beträchtliches Vermögen mit Aktien aufgebaut, das vor allem vor ihren Stiefsöhnen verborgen bleiben soll.
Simon erkennt das Potenzial dieser Situation und engagiert sich intensiv für seine Mandantin. Doch nach ihrem plötzlichen Tod infolge eines Autounfalls gerät er selbst in den Fokus der Ermittlungen und sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert. In der Kleinstadt wachsen die Zweifel an seiner Unschuld, und Simon muss all seinen Scharfsinn einsetzen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und den tatsächlichen Täter zu entlarven.
Der Einstieg in die Geschichte ist ruhig und detailreich gestaltet: Man begleitet Simon durch seinen Arbeitsalltag und sein Privatleben, das sich im Umbruch befindet. Wiederkehrende Treffen mit seiner Mandantin sowie seine Gewohnheiten werden dabei ausführlich geschildert. Auch wenn das Tempo anfangs gemächlich ist, sorgt die Handlung dennoch für anhaltende Spannung.